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Regionalgruppe Dresden

natURsprung Camp 2017 - Eine Woche Rasenmähen

Erfahrungsbericht

Sensenlehrer ©BUND Dresden

Während andere diesen Sommer an Mittelmeerstränden beinah zerschmolzen sind, fuhren wir mit dem BUND Dresden ins tiefste Erzgebirge. Denn auch dort kann man wunderschöne Urlaubstage verbringen, mit allem was dazugehört: Wandern, Natur, Baden, Bildung – und Sensen.

Jeden Morgen nach dem Frühstück zog die bunt zusammengewürfelte Gruppe liebenswerter Menschen in den Zechengrund. Dieser scheinbar hinterste Zipfel Deutschlands ist ein Naturschutzgebiet, in dem viele seltene Pflanzen wachsen. Um diesen weiterhin Platz zum Wachsen zu ermöglichen, müssen die Wiesen regelmäßig gesenst werden. Dank unseres Sensenlehrers Klaus lernten wir das Handwerk recht zügig - auch in Hanglage. Von nun an waren die vier steilen Wiesen im Zechengrund täglich mit fleißigen Senserinnen und Sensern übersät. Wer nicht senste, der stutze einige Hecken und Bäume, oder widmete sich dem bereits gemähten Gras, welches nach genügend trocknenden Sonnenstrahlen und oftmaligem Wenden zu Heu wurde.

In der einen Ecke wurde sich beim Arbeiten angeregt unterhalten, in der anderen das meditative Sensen und Rechen in Stille genossen. Nach getaner körperlicher Arbeit und dem einen oder anderen erfrischenden Bad im Teich, traf sich die Gruppe abends noch für etwas geistige Arbeit. So gab es beispielsweise Kräuterwanderungen und botanische Führungen, einen Besuch in der Wetterwarte auf dem Fichtelberg oder Vorträge zur Arbeit des BUND. Alles stets sehr interessant und immer wieder ein neuer Anlass, für weiteren anregenden Austausch untereinander. Das gute tschechische Bier und die angenehme Erschöpfung nach einem ganzen Tag körperlicher Arbeit ermöglichten uns schließlich stets einen guten nächtlichen Erholungsschlaf. Neben dem Sensen und den vielen spannenden thematischen Anregungen waren es vor allem die Menschen und der Zusammenhalt als Gruppe, durch welche die Woche zu einem wunderschönen Erlebnis wurde. Da brauchte es gar keinen Mittelmeerstrand.

Autorin: Johanna Melcher 

Impressionen

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