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Regionalgruppe Dresden

natUrsprung Camp 2018 - das Sensen-Camp

Erfahrungsbericht

Die Mahd mit der Sense ist die einzige Möglichkeit diesen einzigartigen Lebensraum vor dem Zuwachs zu schützen, weil es viel zu steil für den Einsatz von Maschinen ist. Seit 6 Jahren werden die Flächen von uns gepflegt und die Blütenpracht der Orchideen wird von Jahr zu Jahr eindrucksvoller. Viele dieser seltenen Pflanzen- und Insektenarten gibt es außerhalb des Zechengrundes erst wieder im Alpenraum.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Biotoppflege-Aktiven-Wochenende

Auf unserem diesjährigen Aktiven-Wochenende in Oberwiesenthal wurden schon früh am Morgen die Sensen gewetzt und dann ging es an den zwei Vormittagen ran an den Speck, bzw. an das Gras. Unsere Bergwiesen warteten schon sehnsüchtig darauf gepflegt zu werden, damit die seltenen Orchideen auch im nächsten Jahr wieder in voller Pracht und Vielfalt blühen können. 

Viele waren schon alte Hasen im Umgang mit der Sense, weil sie die letzten Male schon dabei waren. Andere haben erstmal einen Sensenkurs mit unserem Sensenlehrer Norman Döring absolviert. Bei blauem Himmel mit 25 Grad haben unsere elf Freiwilligen die steilen Südhänge wie vor 100 Jahren in mühevoller Handarbeit gemäht. Dabei haben wir Flächen der wertvollen Bereiche wie Zwischenmoor und Tarant-Riedmoore bzw. Quellfluren vom Zuwachs befreit. Und noch mehr Fläche folgte sodann im Zuge des BFD-Seminars.

Nach getaner Arbeit haben wir am Samstag die Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes am Fichtelberg besichtig, den Ausblick von Sachsens höchsten Berg mit kühlen Getränken genossen und leckere Eisbecher oder Kuchen in der Fichtelbergbaude geschlemmt.  

Das Wochenende ging wieder viel zu schnell vorbei, aber wir freuen uns schon jetzt darauf, nächstes Jahr wieder in die Erzgebirgswildnis einkehren zu dürfen. 

Autor: Hannes Hermann (ehemaliger BFDler und Projektverantwortlicher)

Impressionen

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