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Regionalgruppe Dresden

NKI: Alles Sellerie oder was? Klimafreundlich Kochen in Dresden.

Ob Kartoffeln aus Nachbars Garten, Erdbeeren im Winter oder Fisch aus der Tiefsee - jedes Lebensmittel hat eine Vorgeschichte. Von der Anbaufläche, über den Transportweg bis hin zur Verpackung beeinflußt es unsere Umwelt und das Klima. Der Klimawandel ist längst Realität und unsere Ernährung trägt einen großen Teil dazu bei, dass die Klimaziele in weiter Ferne liegen. Dabei können wir besonders beim Einkauf und in der Küche mit einfachen Mitteln einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten. Wir erläutern die Zusammenhänge zwischen unserem Handeln und dessen Auswirkungen und zeigen Mittel und Wege auf, um im Alltag einen effektiven Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten.

"Interessante Exkursionen, nette Gesprächsrunden, Gemüsesorten kennenlernen - top!" ein Teilnehmender.

Pro Jahr emittiert ein Mensch in Deutschland derzeit durchschnittlich rund 2,1 Tonnen an klimarelevanten Emissionen aufgrund seiner Ernährung. Damit liegen diese Emissionen ungefähr in derselben Größenordnung wie diejenigen der Mobilität. Die Rohstoffe für die Ernährung müssen hergestellt, gelagert, transportiert, verarbeitet, am Verkaufsort vom Käufer abgeholt, eventuell in der Tiefkühltruhe aufbewahrt und schließlich verarbeitet werden. Bei jedem dieser Schritte werden Methan, Lachgase und/oder CO2 emittiert.

Durch individuelle Ernährungsentscheidungen lässt sich ein Teil der Klimabilanz erheblich verbessern; doch das ist vielen Menschen nicht bewusst – oder sie wissen nicht wie. Zusammenhänge zwischen deren Klimabilanz und Flächenverbrauch, Treibhausgasemissionen sowie Ressourcenverbrauch werden nur selten hergestellt. Diese Aspekte sind derzeit im Klimaschutzdiskurs, in der individuellen Wahrnehmung und Kaufentscheidung meist ein Randthema. 

Feedback aus einer Veranstaltung: "Sehr vielseitig, gute Diskussionen sind entstanden."

Klimakochen

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Das Projekt - Ziel und Inhalt

Die Regionalgruppe Dresden des BUND Sachsen tritt dem Klimawandel in der eigenen Küche entgegen. Das Projekt „Alles Sellerie oder was? Klimafreundlich Kochen in Dresden“ deckt die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Umwelt auf. Alle zwei Monate finden saisonal angepasste Exkursionen mit anschließendem Kochkurs in Dresden statt. 

Die Ernährungsindustrie ist für einen großen Teil der vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich. Dabei gibt es besonders an dieser Stelle für Konsument*innen viele Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln einen effektiven Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten.  

Kochkurs ©BUND Dresden
So war's: "Schönes Miteinander, gute Anregungen für den Alltag."

Projektkoordination

Ansprechpartnerin Barbara Braun

Barbara Braun


Kamenzer Straße 35 01099 Dresden E-Mail schreiben Tel.: 0351-275 14800

Ansprechpartnerin Frederike Becker

Frederike Becker


Kamenzer Straße 35 01099 Dresden E-Mail schreiben Tel.: 0351-275 14800

Ablauf

Eine Veranstaltung besteht aus einer Exkursion zu regionalen Erzeugern und einem Koch-Seminar. Dies steht jeweils unter einem klimarelevanten Thema wie z. B. „Alte Sorten“ oder „Kräuterküche“. Wir wollen bei den Besuchen der Erzeugerstätten direkt Lebensmittel mitnehmen oder selbst ernten. Diese werden später im Koch-Seminar verarbeitet. Die Exkursion und der Kochkurs zu einem Thema sind nicht einzeln buchbar.

Samstag Exkursion. Sonntag Kochkurs.

Vom Acker auf den Teller - die Exkursionen

Dass Mangos nicht in deutschen Gärten wachsen und kein fertiger Käse aus Kühen fällt, ist uns allen klar. Welche Produktionsschritte hinter den von uns konsumierten Artikeln stecken, wird uns meist erst dann wieder bewusst, wenn wir hinter die Kulissen der oft undurchsichtigen Ernährungsindustrie blicken.

Die Teilnehmer*innen schauen Produzent*innen über die Schulter und wandern mit Expert*innen durch das Dresdner Umland, um die Schätze der Region zu entdecken.  In unseren saisonal abgestimmten Exkursionen begleitet uns ein/e Klimareferent*in. So erfahren wir, welchen ökologischen Fußabdruck unser Konsum hinterlässt.

Auf Streifzügen durch unser Umland entdecken wir, welche Schätze es für uns bereit hält. Zeit, sich in Erinnerung zu rufen, wie das Essen auf den Teller kommt!

Schwingen wir den Kochlöffel - die Kochkurse

Sind die Taschen erst einmal mit regionalen Schätzen gefüllt, holen wir uns professionelle Hilfe. Angeleitet von ausgebildeten Koch/Köch*innen erweitern wir unsere Küchenfertigkeiten und kreieren wahre Gaumenfreuden.

In einer professionellen Küche wird geschnippelt und gebraten, blanchiert, geschwatzt und abgeschmeckt. Fast vergessene Gemüsesorten füllen unsere Töpfe und heimische Kräuter verfeinern das Aroma.

In geselliger Runde kommen wir ins Gespräch und genießen unsere Kreationen mit dem guten Gefühl zu wissen, was wie auf unsere Teller gekommen ist.

Wichtig ist uns bei den Menüs: Sie sind zum Nachahmen, alltagstauglich, umweltbewusst, kreativ und vor allem lecker. Wir wollen keine radikalen Ernährungsdogmen verbreiten, sondern in geselliger Runde ins Gespräch kommen.  

Hinweis

Eine Exkursion und ein Kochkurs sind nicht einzeln buchbar. Eine Veranstaltung beinhaltet, eine Exkursion am Samstag und einen Kochkurs am Sonntag.  

Feedback: "Ich habe neue Erkenntnisse zum Klimaschutz gewonnen."

Förderung

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Titel des Vorhabens: "NKI: Alles Sellerie oder was? Klimafreundliche Küche in Dresden"
Projektlaufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2019
Förderkennzeichen: 03KKW0053

Förderer

Unter anderem unterstützen die Kochagentur, das Büro quer und das Fotostudio blendeauf das Projekt.   

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