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Regionalgruppe Dresden

Umweltbildungsangebot für Schulen: Geocaching

Beim Geocaching, einer modernen Art der Schnitzeljagd, werden Behälter versteckt und anhand ihrer Koordinaten gesucht. Aus den Behältern geht in Form von Hinweisen oder Rätseln hervor, wie der jeweils nächste Behälter oder der Zielpunkt der Strecke zu finden ist.

Bisher hat der BUND Dresden gemeinsam mit Schüler*innen der achten Klasse des Gymnasiums der Dreikönigsschule verschiedene Geocacherouten angelegt, die Aufgaben zum Thema Gewässerqualität, Hochwasserschutz und Neophyten beinhalten. Im Voraus setzten sich die Schüler*innen in vom BUND Dresden vorbereiteten Unterrichtseinheiten mit den Themen auseinander und erstellten die Aufgaben der Geocaches. Die Klassen legen sich gegenseitig die Routen in dem sie nach geeigneten Verstecken suchen und die Caches präparieren. Zum Schluss werden die Caches mittles GPS-Gerät und den erstellten Rätseln gesucht.

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Informationen für Schulen

Mit unserem Projektbericht von 2018 können Sie sich ein Bild davon machen, wie die einzelnen Projekttage ablaufen werden. Der Ablauf ist abhängig von dem ausgewähltem Thema.

Wir bieten Projekte zu den Themen Hochwasserschutz und Neophyten an. Für weitere Informationen treten Sie einfach mit uns in Kontakt!

Wir würden uns freuen uns auf spannende Projekttage.

Kontakt

BUND Regionalgruppe Dresden


Kamenzer Straße 35 01099 Dresden E-Mail schreiben Tel.: (0351) 275 14800

Das Projekt 2018

Bericht

Am ersten Tag bekamen beide Klassen getrennt eine Einleitung zum BUND Dresden, zum Projekt und der Bedienung des GPS-Gerätes. Im Anschluss suchte eine Klasse, in zwei Gruppen geteilt, Geocaches auf dem Schulhof, die am Tag zuvor versteckt wurden, um die Theorie in der Einleitung praktisch durchzuführen. Während die erste Klasse suchte, wurde der zweiten Klasse Näheres zu GPS und dem geografischen Koordinatensystem erzählt. Danach wurde getauscht.

Am zweiten Termin füllten eine Präsentation vom Referent Mattes Hoffmann zu naturnahen und technischen Hochwasserschutz und Experimente zu Hochwasser die Stunden. Aus dem Vortrag überlegten sich die Schüler*innen, die am nächsten Termin gebraucht wurden. Auch hier wurden die Einheiten im Wechsel gestaltet. Eine Klasse hörte den Vortrag, während die Andere Experimente zur Bodenbeschaffenheit und Versickerung sowie Hochwassersimulation machte. Danach wurde getauscht.

Am dritten Termin gingen wir hinaus an den nahegelegenen Niedersedlitzer Flutgraben und an die Elbe. Zwei Gruppen bekamen Listen für Koordinaten und einen Fragekatalog aus den zuvor abgegebenen Fragen des Vortrags. Die Klasse suchte gruppenweise am Flutgraben entlang geeignete Verstecke, schrieb die Koordinaten auf und versah den Cache mit einer passenden Frage. Andere bestimmten Pflanzen an den Elbwiesen, haben die Fließgeschwindigkeit gemessen und eine grobe Wasserquaitätsbestimmung an der Elbe abgegeben.

Später suchten die Gruppen, die eine Woche zuvor die Bestimmungen gemacht haben, die Geocacherouten ab, während die Anderen, diesmal in vier Gruppen geteilt, an vier Abschnitten des Flutgrabens Biotopkartierungen vornahmen. Sie bekamen dazu zunächst eine Einleitung vom Referent Stefan Escher und sollten zum Schluss den anderen drei Gruppen erzählen, wie ihr Abschnitt gestaltet ist und ob oder welche Maßnahmen am Flutgraben vorgenommen werden könnten, um naturnahen Hochwasserschutz bieten zu können.

Geocaching 2018 an der Elbe ©BUND Dresden

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