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Vorexkursion natURsprung in den Zechengrund

Wir schauen uns jedes Jahr im Juni die Früchte unserer Arbeit an. Durch das Sensen, haben die seltenen Pflanzen die Möglichkeit zu wachsen und zu gedeihen.

Das Gebiet hat eine lange und interessante Geschichte – wo ehemals Bergbauern ihr Vieh weideten, entstanden wertvolle Wiesen und Moore, die, auf Grund der ehemaligen Nutzung einen hohen Naturwert als Kulturlandschaft haben. Typisch für die Region ist auch die hohe Anzahl von Kaltzeitzeugen in Tier- und Pflanzenwelt wie z.B. das Quirl-Weidenröschen. Auch bietet der Zechengrund Lebensraum für viele stark bedrohte Pflanzarten wie Arnika, Blauer Tarant, Fuchssches Knabenkraut (auf dem Bild), Feuerlilie und Klaffender Eisenhut.

natURsprung Sensen-Camp

Dieser Sommer steht ganz im Sinne des Artenschutzes .. also volle Kraft voraus ins Erzgebirge!

1.Teil: 05. - 11. August 2019 im Kalksteinbruch in Hammerunterwiesenthal
Für Jugendliche von 16-27 Jahren 

natURsprung für die Ausdauernden: Kommt mit uns eine Woche auf die schönen Bergwiesen und erlebt alles, was Biotoppflege ausmacht: hacken, sensen und Heu machen. Auf dem Rahmenprogramm stehen: Exkursionen in die Umgebung und auf einen Alpakahof, Lagerfeuer und Vorträge.

Preis: 10 Euro pro Tag/Person (Anreise auf eigene Kosten, Ermäßigung auf Anfrage)
Kontakt und Anmeldung: bund.dresden@bund.net

Familien-Wochenende natURsprung

2. Teil: 09. – 11. August 2019 im Zechengrund in Oberwiesenthal
Für Familien mit Kindern geeignet

Die zweite Hälfte werden wir als dreitägiges familienfreundliches Wochenend-Camp verbringen: Heumachen für die ganze Familie. Große mähen nach einem Sensenkurs eine steile Bergwiese im Zechengrund. Für Kinder gibt es Spiel und Spaß an der frischen Luft – natürlich dürfen alle helfen.

Preis: 10 Euro pro Tag/Person (Anreise auf eigene Kosten, Ermäßigung auf Anfrage)
Kontakt und Anmeldung: bund.dresden@bund.net

Die Teilnahme an beiden Teilen ist möglich, aber nicht notwendig.

Klimafreundlich Kochen: Exkursion und Kochkurs 24./25.08.

Unser Thema diesmal lautet: "Ein Bett im Kornfeld". Wir widmen uns dem Getreide und lassen uns den Weg vom Feld bis zum fertigen Brot erklären. Bort gehört zu den Lebensmitteln, die am häufigsten weggeworfen werden. In Deutschland gibt es so viele Brotsorten wie nirgendwo sonst. Wir möchten hinter die Kulissen schauen und natürlich die ökologischen Aspekte beleuchten.

Natürlich wollen wir auch selber Brot backen. Dazu holen wir uns Unterstützung von den Kornkreisen und backen im Lehmofen.

Exkursion in die Rätzemühle (bei Bischofswerda) am 24.08., 10-14 Uhr
Backkurs auf dem Abenteuerspielplatz in Johannstadt am 25.08., 16-20 Uhr

Jetzt anmelden!

Gesichter des BUND

Heute stellen wir das BUNDte Lastenrad vor. Es ist zweirädrig, sehr leicht und transportiert bis zu 100 kg klimafreundlich und ressourcensparend. Seit drei Jahre engagiert es sich für nachhaltigen Verkehr beim BUND. Das Lastenrad kann man gegen Spende bei uns im Büro (Kamenzer Str. 35) leihen. Hier gehts zum Buchungssystem: https://friedafriedrich.de/

1. Welches globale Problem beschäftigt dich am meisten? 
Umweltverschmutzung durch PKW! 2017 war der Autoverkehr in Deutschland für die Emission von 115 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich und das mit steigender Tendenz, obwohl man sich dem Klimawandel immer bewusster wird.

2. Was war der Auslöser für dich, dich in einem Umweltverband zu engagieren?
Als ich klein war, liebte ich das Leben auf der Straße. Doch dann wurde es auf der Straße immer voller und gefährlicher. Überall Autos. Um dem etwas entgegen zu setzen, hab ich beim BUND angehauert. Ich wusste, meine Stärken würden dort gebraucht. Der Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen gefällt mir gut. 

3. Was bedeutet für dich persönlich Natur? Gibt es ein besonderes Naturerlebnis, was dich beeindruckt hat? 
Natur bedeutet für mich durch die Gegend zu fahren, egal ob in idyllischer Landschaft oder in der Stadtnatur. Hauptsache der Wind rauscht an mir vorbei und ich kann meine Freiheit auf der Straße leben und genießen.

4. Was würdest du in Dresden verändern? 
Dresden braucht dringend eine Verkehrswende. Die Stadt muss den Radverkehr und den ÖPNV fördern und besser für jeden zugänglich machen. Öffentlicher Verkehr sollte kostenlos sein und Autos sollten im Innenstadtbereich verboten werden. So könnten wir die Parkplätze für einen besseren Zweck nutzen und man würde viel angenehmer in dieser wunderbaren Stadt leben.

5. Wie tankst du deinen Akku auf? Wie erholst du dich? Wie verbringst du Zeit an der frischen Luft am liebsten?
Ein guter Tag bedeutet für mich ein Tag an dem ich gefahren werde. Ich brauche nicht viel mehr. Am liebesten fahre ich auf dem Elberadweg, denn dort gibt es keine Autos. Hoffentlich lässt es sich bald in ganz Dresden so angenehm fahren.

Vielen Dank an das BUNDte Lastenrad für die Beantwortung der Fragen und dein Engagement!

     
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