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Alles neu macht der September

Wir haben umgeräumt und nun gehören alle Büroräume uns. Der BUND Landesverband Sachsen ist ausgezogen. Wir brauchten auch mehr Platz, denn zwei neue Projekte sind jetzt gestartet: Die Woche des guten Lebens und RefLAct II. Sie werden nachfolgend vorgestellt.

In der Hälte des Büros erwischte uns gähnende Leere, da viele Möbel mit ausgezogen sind. Aber wir haben viele Möbelspenden erhalten. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender*innen! Ein bisschen gemütlicher könnte es noch werden. Alles was noch fehlt, findet ihr hier.

Die Woche des guten Lebens

Vier Kinder spielen auf der Straße Fußball. Ein paar Meter weiter sitzen die Eltern beim gemeinsamen Frühstück. Jemand verkauft Kaffee von seinem Lastenrad aus. Was für viele wie eine ferne Zukunftsvision klingt, will der BUND Dresden mit der „Woche des guten Lebens“ im Dresdner Stadtteil "Äußere Neustadt" Wirklichkeit werden lassen: Im Spätsommer 2020 soll der gesamte Stadtteil eine Woche lang für den Autoverkehr gesperrt und die damit freiwerdenden Straßen durch die Anwohner*innen kreativ genutzt werden. Die Neustadt wird also zu einem zeitlich begrenzten Reallabor, einem Experimentierraum, in dem es darum geht, den öffentlichen Raum gemeinschaftlich und nachhaltig zu gestalten. Außerdem soll eine Antwort auf die Frage gefunden werden, wie eine Mobilitätswende hin zu einer autoarmen und fahrradfreundlichen Stadt gelingen kann. Die Auftaktveranstaltung für die "Woche des guten Lebens" findet am 24.11. statt. Ort und Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

RefLAct geht in die zweite Runde

Es geht wieder los! Wir starten in die zweite Runde von "RefLAct" = Refugees Lead Action. Bei diesen interkulturellen Wochenendseminaren werden Workshops, Exkursionen und Vorträge zu spezifischen Umwelthemen wie z.B. zu praktischem Naturschutz oder Upcycling angeboten. Ihr bekommt Einblick in die vielseitigen Aufgaben des BUND und habt die Möglichkeit, die erlernten Fähigkeiten in den Projekten und Veranstaltungen der Regionalgruppe anzuwenden.

Eingeladen sind alle jungen Erwachsenen mit und ohne Fluchterfahrung, die Interesse haben, neue Leute kennenzulernen, gemeinsam zu lernen und sich für die Umwelt einzusetzen. Das 1. Seminar zum Thema: "Klimagerechte Ernährung" findet vom 29.11.-01.12.19 in Dresden statt. Details folgen.

Gesichter des BUND

Heute stellen wir Felix vor. Er absolviert aktuell sein 6-wöchiges Pflichtpraktikum bei uns. Er studiert Forstwissenschaften. Felix war federführend bei der Apfelwoche dabei.

1. Welches globale Problem beschäftigt dich am meisten? 
Der Klimawandel mit all seinen Auswirkungen für Mensch und Natur. Der Gedanke wie wir aktuell mit starrem Blick gerade auf den Abgrund zulaufen macht mir Angst. Am meisten ärgere ich mich über die Ignoranten, die Fakten nicht wahrhaben wollen und aus Angst vor Veränderung ein romantisch-verklärtes Vergangenheitsbild auf eine komplexe Gegenwart zu pressen versuchen.
Es macht mir Mut zu sehen, dass viele Jugendliche weltweit nun endgültig genug davon haben, sich die eigene Zukunft von Weltverschlechterern verbauen zu lassen und ihren Protest auf die Straße, in das Internet und schlussendlich auch in die Parlamente tragen.

2. Was war der Auslöser für dich, dich in einem Umweltverband zu engagieren?
Ich bin ein umweltbewusster Mensch und liebe die Natur. Im Rahmen meines Studiums der Forstwissenschaften ist ein sechs wöchiges Praktikum nötig und da dachte ich mir: ich gönn mir mal was und bekomm einen Einblick in einen tollen Verband mit großartigen Menschen.

3. Was bedeutet für dich persönlich Natur? Gibt es ein besonderes Naturerlebnis, was dich beeindruckt hat? 
Natur oder Naturerlebnisse geben mir immer die Möglichkeit mich auf das Innere zurückzubesinnen. Unter den oft nur dünnen Schichten aus Zivilisation und Kultur sind wir alle Tiere und Teil der Natur, egal wie extrem wir es als Gesellschaft versuchen, uns von dieser abzugrenzen. Die Natur gehört zu uns und das Gefühl eins mit ihr zu sein, ist eine Quelle der Kraft und Inspiration, sei es im Regenwald Westafrikas, auf den Dächern der Welt in Zentralasien oder beim Erleben des Sonnenaufgangs über der Elbe.

4. Was würdest du in Dresden verändern? 
Dresden ist (bis auf einige Zeitgenossen) eine tolle Stadt, aber viel Potential bleibt ungenutzt. Große Teile sind vollgestopft mit Autos, die sich quälend langsam Stoßstange an Stoßstange durch die Straßen drücken. Damit steigt nicht nur die Belastung für die Menschen, Tiere und Pflanzen im Umfeld, sondern auch das Stresslevel der Fahrer*innen. Deswegen würde ich mir mehr und größere autofreie Abschnitte und Viertel wünschen. Eine Stadt hat für die Menschen da zu sein, nicht für den Verkehr.

5. Wie tankst du deinen Akku auf? Wie erholst du dich? Wie verbringst du Zeit an der frischen Luft am liebsten?
Am liebsten schnapp ich mir meinen Hund und lauf einfach los. So entdeckt man neue Wege auf altbekannten Touren und neue Perspektiven auf das Gewöhnliche.

Vielen Dank an Felix für die Beantwortung der Fragen und dein Engagement!

     
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