Zweite Naturexkursion auf den Heller

06. September 2026 | Naturwissen teilen, Praktischer Naturschutz

Spannendes vom Dresdner Heller

Am 06.09.2026 folgten neun naturschutzinteressierte Menschen der Einladung der BUND Regionalgruppe Dresden, um an einer weiteren spannenden Exkursion auf den Dresdner Heller teilzunehmen. Die Teilnehmenden erfuhren dabei Wissenwertes über Geologie, Ökologie und Nutzungsgeschichte des Hellers. 

Das Gebiet zwischen Neustadt und Klotzsche ist durch das Vorkommen von bis zu 70 Meter mächtigen Binnendünen eine geologische Besonderheit. Daraus leiten sich ein einzigartiges Artvorkommen, aber auch Nutzungskonflikte ab.

Vom Truppenübungsplatz zum Naturschutzobjekt

Dass der Heller frei zugänglich ist, war nicht immer so. Bis 1990 führten das sächsische Heer, die Wehrmacht und schließlich die sowjetische Armee Übungen auf dem Gebiet durch, für die zunächst Waldflächen gerodet und im Anschluss daran offengehalten wurden. Es haben sich wertvolle Mosaike aus geschützten Biotopen und Lebensraumtypen gebildet, allen voran verschieden Ausprägungen von Trockenrasen und trockenwarmen Eichenwäldern.

Praktischer Naturschutz heißt hier Bäume fällen

Die größte natürliche Gefährdung von Offenlandbiotopen ist eine fortschreitende Sukzession. Dabei siedeln sich zunächst Pionierbaumarten wie Gemeine Birke (Betula pendula) oder Zitter-Pappel (Populus tremula), später aber auch langlebige Baumarten wie Stiel-Eiche (Quercus robur) an. Diesem Prozess kann durch effektive Biotoppflege entgegengewirkt werden. Neben uns Freiwilligen vom BUND helfen auf dem Heller hunderte Schafe mit, genau dieses Ziel zu erreichen.

Wir bedanken uns für die Neugierde aller Teilnehmenden und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen zum Austauschen, Diskutieren und Anpacken.

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Diese Exkursion ist Teil des Projektes “Naturwissen teilen”. Das Projekt verbindet naturschutzbezogene Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit mit dem Ziel, mehr Menschen für die Bedeutung und Funktionsweise von Naturschutzarbeit zu sensibilisieren. Dieses Projekt wird über den ELER-Fonds ermöglicht und kofinanziert.

Eindrücke von der Exkursion im September 2026

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