Am Samstag, dem 26.09.2026 traf eine Gruppe engagierter Naturschützer:Innen am Steinbruch Himmelsbusch in Radebeul zusammen, um dort bei schönstem Wetter die 2te Mahd des Jahres durchzuführen.
Ziel des Einsatzes war es, durch die Mahd und den späteren Abtransport des Schnittgutes eine Nährstoffanreicherung im Boden zu verhindern, um den Zielarten eines Trockenrasens bzw. einer Flachlandmähwiese bessere Wachstumsbedingungen zu bieten.
Der Einsatz startete mit einer Begrüßung, einer Einweisung in Arbeitsschutz, Technik und die naturschutzfachlichen Hintergründe unseres Einsatzes.
Die Arbeit auf der Fläche mit Sense, Rechen und Heugabel ging dann gemeinsam zügig von der Hand, so dass nach der Pause auch noch genug Zeit blieb, um auch Brombeeren, Hopfen und Robinien an den unteren Rändern des Steinbruches zurückzudrängen, um mehr Raum für Zielarten, wie z.B. die gerade sehr schön blühende Skabiose zu schaffen.
Im Ergebnis entstanden eine tadellos gemähte Fläche, viele schöne Eindrücke und das gute Gefühl, gemeinsam etwas für den Naturschutz geschafft zu haben.
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Der Himmelsbusch ist ein alter Steinbruch, der durch seine sonnenexponierte Lage seltenen Arten ein Zuhause bietet. Durch die Pflege der Fläche schaffen wir verbesserte Bedingungen für konkurrenzschwächere und lichtbedürftige Pflanzen und erhalten dieses einzigartige Biotop. Diese kontinuierliche Naturschutzpflege zeigt seit 2019 Erfolg, als erstmals Arten wie die stark gefährdete Schlingnatter, der Segelfalter oder der Fetthennen-Bläuling wiederentdeckt wurden.
Mehr Informationen zu dieser Pflegefläche findet ihr hier.
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Dieser Naturschutzeinsatz ist Teil des Projektes “Naturwissen teilen”. Das Projekt verbindet naturschutzbezogene Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit mit dem Ziel, mehr Menschen für die Bedeutung und Funktionsweise von Naturschutzarbeit zu sensibilisieren. Dieses Projekt wird über den ELER-Fonds ermöglicht und kofinanziert.
Eindrücke von der Mahd im September 2026