Regionalgruppe Dresden

Prießnitz-Piraten digital

Unsere Prießnitz-Piraten-Post, für echte Piratenkinder, bringt jeden Mittwoch Spiel, Spaß und ganz viel Abenteuer zu euch nach Hause. Die Kindergruppe, die "Prießnitz Piraten", trifft sich alle zwei Wochen am Mittwoch von 16-18 Uhr, um gemeinsam in die Natur einzutauchen, die Umgebung zu erkunden, Tiere und ihre Lebensweisen zu erforschen und die Welt zu retten. Aber auch zuhause gibt es viel zu entdecken - probiert es doch selbst mal aus!

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1. Prießnitz-Piraten-Post

©Adobe

25.03.2020

Und los geht es mit der ersten Piraten-Post. Dazu haben wir euch ein paar Spiele, Experimente und Ausmalbilder herausgesucht. Fünf spannende, lustige und überraschende Seiten warten daruf, von euch gelöst zuwerden. Klickt einfach auf die 1. Piraten-Post. Dort findet ihr ein PDF, was ihr euch am besten von euren Eltern ausdrucken lasst. Was ist grün steht auf der Wiese und dreht sich?

1. Piraten-Post

 

2. Prießnitz-Piraten-Post

©LTdSN

01.04.2020

Diesmal biete unser Rätselspaß viele Töne. Hört da mal rein. Wer könnte da singen? Die Buchstaben ergeben ein Wort. Allerdings wurden die ganz schön durcheinander geschüttelt. Könnt ihr es trotzdem lesen? Die Buchstaben, die die Dateien benennen ergeben in der richtigen Reihenfolge ein Lösungswort in der 2. Piraten-Post. Schaut gleich mal rein. Am besten das PDF wieder von euren Eltern ausdrucken lassen. 

2. Piraten-Post

Was zum Hören (einfach anklicken und lauschen): USS  FR  GR  GS  LIN  UEH

 

3. Prießnitz-Piraten-Post

©BUND Dresden // blendeauf

08.04.2020

In dieser Piraten-Post dreht sich natürlich wieder alles um ein Thema passend zur Jahreszeit. Das Bild gibt euch schon einen kleinen Hinweis. Könnt ihr es erraten? Am besten das PDF wieder von euren Eltern ausdrucken lassen. 

3. Piratenpost

 

 

 

4. Prießnitz-Piraten-Post

©BUND Dresden // blendeauf

22.04.2020

Natürlich zeigt euch das Bild schon einen kleinen Hinweis, was diesmal das Thema sein könnte. Erkennt ihr, was auf dem Bild ist? Aber ist das schon die richtige Richtung? Schaut am besten schnell in die Piraten-Post rein.

4. Piraten-Post

Hier geht's weiter, wenn ihr die Piraten-Post gelesen habt OEDIV

 

5. Prießnitz-Piraten-Post

©BUND Dresden

29.04.2020

Da haben wir doch wieder direkt eine Rätselfrage für euch gefunden: Welcher Löwe kann sehr gut schwimmen? (Lösung am den der Seite) Diesmal heißt es wieder, genau die Reihenfolge einhalten. Erst die Piraten-Post lesen, dann das Video schauen. Nicht umgekehrt. Sonst funktioniert es nicht.

5. Piraten-Post

Als zweites das Video

 

6. Prießnitz-Piraten-Post

©Carola Kunze

06.05.2020

Heute starten wir direkt mit einer kleinen Rätselfrage: Was ist das stärkste Tier? (Lösung am Ende der Seite) Es ist nicht das Tier auf dem Bild. Der kleine Brummer soll euch auf das Thema einstimmen, was diese Woche von euch untersucht werden soll. Schaut mal rein ...

6. Piraten-Post

 

7. Prießnitz-Piraten-Post

©Christiane Bohn

13.05.2020

Diese Woche mit einer eigens für euch aufgenommenen Hörspiel-Folge von „Bente und Tomke“. Schaut schnell mal in die Piraten-Post. Dort könnt ihr sehen wie die beiden Dachskinder Bente und Tomke aussehen. Sehen sie so aus wie auf dem Bild?

7. Piraten-Post

Die Abenteuer von Bente und Tomke als Hörsiel (Gemafreie Musik von www.frametraxx.de)

 

8. Prießnitz-Piraten-Post

©BUND Dresden

03.06.2020

Auf welchen Pferden kann man nicht reiten? (Lösung am Ende der Seite) In dieser Piraten-Post dreht sich alles um das Thema Wasser. Wasser ist frisch, trüb oder klar, naß, kräftig ... fallen dir mit deinen Eltern noch weitere Begriffe zum Wasser ein - vielleicht auch was ihr im Wasser alles tollen machen könnt. Die Piraten-Post will euch dabei helfen, das Thema Wasser ganz genau zu ergründen. Schaut mal rein.

8. Piraten-Post

 

9. Prießnitz-Piraten-Post

©BUND Dresden // blendeauf

10.06.2020

Wir haben und schon dem Wasser, den Tieren und Pflänzchen zugewendet. Jetzt kommen wir zu den Pflanzen. Schaut mal was das Bild. So sieht es im Prießnitzgrund aus. Was seht ihr? Genau Bäume und Blätter.. und Holz, was aus Bäumen gewonnen wird. Diese Piraten-Post untersucht das Thema Holz ganz genau. Schaut gleich mal rein.

9. Piraten-Post

 

10. Prießnitz-Piraten-Post

© BUND Dresden

22.12.2020

Wie ihr bei dem Foto sicherlich schon erraten habt: Hier kommt die weihnachtliche Prießnitz-Piraten-Post für euch, als kleiner Weihnachtsgruß wartet hier neuer Rätselspaß auf euch. In froher Hoffnung auf Schnee gilt es, die Spuren der Tiere zu erraten, welche sich im Schnee so wunderbar zeigen. Außerdem ist euer Scharfsinn bei dem Suchbild gefragt. Viel Spaß beim Reinschauen!

10. PIRATEN-POST

 

11. Prießnitz-Piraten-Post

©BUND Dresden

11.01.2021

Ahoi, ihr Prießnitz-Piratinnen und Piraten, wir wünschen euch ein abenteuerliches Jahr 2021. Schaut mal was euch das Bild zeigt. Ganz genau -  Eiskristalle! Seid Ihr neugierig geworden? Dann schaut doch mal rein und stürzt euch in ein neues Abenteuer.

11. Piraten-Post

 

Wie der Winter uns beschenkt - Informationskampagne

©BUND Dresden

Mit diesen "3 Früchten" geht’s sicher durch den Winter:

Die Natur und ihre Schätze begleiten uns auch durch die kalten Jahreszeiten. Es ist immer wieder erstaunlich, welches längst vergessene Wissen uns heute nachhaltige und ökologische Alternativen aufzeigt. Darunter sind nicht nur Anregungen für gesunde Ernährungsmöglichkeiten mit heimischen "Früchten", auch Haushaltshelfer gibt es zu Genüge.

Als Ausgleich für unsere Familienexkursionen, welche momentan leider nicht stattfinden können, möchten wir euch im Laufe der Woche drei "super Früchte" vorstellen, welche ihr zurzeit finden und sammeln könnt.

Wir wünschen viel Spaß mit dem Wissensinput und den Anregungen, was ihr Praktisches damit Anstellen könnt.

1. Waschen mit Rosskastanien

Die Gewöhnliche oder auch Gemeine Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) wurde im 16. Jahrhundert durch den Menschen vom Ostbalkan aus in Mitteleuropa verbreitet. Sie ist mittlerweile vielerorts als Straßen-, Park- und Zierbaum gepflanzt worden. Aufgrund ihrer weißen Blüte wird sie auch weiße Rosskastanie genannt.

Sie gilt als vielseitiger Rohstoff, welcher nicht zu unterschätzen ist. Nach dem entbittern wurden die stärkehaltigen Kastanien zur Nahrungsergänzung des Menschen genutzt. Rotwild und Wildschweinen dienen die Früchte heute noch als Nahrung. Zwar haben Osmanen entdeckt, dass die Frucht bei Pferde-Asthma hilft, aber gefüttert wurde das Ross damit nicht direkt. Daher kommt sie also nicht zu ihrem Namen. Vielmehr soll diese Vorsilbe sie, wie auch bei anderen Pflanzen oft verwendet, abwerten. In diesem Fall wird sie von der vermeintlich hochwertigeren und sicher schmackhafteren Esskastanie, auch Edelkastanie genannt (Castanea sativa), unterschieden.

Die Unterscheidung der Früchte fällt sehr leicht: die Frucht der Rosskastanie hat eine besonders runde Form, sowie einen relativ großen weißen Fleck, welcher etwa ein Drittel bis die Hälfte der Kastanie bedeckt. Dieser wird Nabelfleck oder auch Hilum genannt und dient, ebenso wie bei uns Menschen der Bauchnabel, zur Nährstoffversorgung. Die Frucht der Esskastanie ist eher abgeflacht und läuft zu einer Seite spitz zu, welche auch leicht behaart ist. Sie werden zwar beide als Kastanien bezeichnet, sind aber nicht miteinander verwandt. Sie gehören unterschiedlichen Familien an und haben somit auch verschiedene Eigenschaften. Während die Esskastanie zur Familie der Buchengewächse gehört, wird die Rosskastanie der Familie der Seifenbaumgewächse zugeordnet, genauso wie der indische Waschnussbaum.

Viele kennen die indische Waschnuss bereits als ökologische Alternative zu herkömmlichen Waschmitteln. Sie enthalten sogenannte Saponine. Damit schützt sich der Baum vor Pilzen. Dies ist der Stoff, der auch in Seifen steckt, damit sie schäumen und säubern. Um diese Eigenschaft der regional verfügbaren Frucht zu nutzen, müssen die Kastanien nur zerkleinert werden (bei weißer Wäsche ist vorher die braune Schale zu entfernen) und ein paar Stunden in Wasser stehen gelassen werden. Es entsteht ein milchiger Saft, welcher nur noch abgesiebt werden muss. Fertig ist die Flüssigseife, diese kann einfach ins Waschmittelfach der Waschmaschine gegeben werden, eignet sich aber auch super zum Hände waschen.

2. Hagebutte – Ein Männlein steht im Walde

© BUND Dresden

Hoffman von Fallersleben widmete 1843 der wertvollen und weltweit verbreiteten Frucht bereits ein Kinderlied mit "Räthsel". Der botanische Name der bekanntesten Pflanze mit der gesuchten Frucht ist Rosa canina. Das Wort Rosa steht für die Gattung der Rosen und canina heißt so viel wie „hundsgemein“, was bedeutet, dass man sie überall finden kann. Ihr offizieller Name ist Hundsrose, viele kennen sie auch als Hagebutte, manche nennen sie aber auch Mehlbeere, Rosenapfel oder Hifte. Hundsrosen tragen eine zartrosa Blüte, sind weltweit verbreitet und in Mitteleuropa mit Abstand die häufigste, wildwachsende Rosenart.

Hagebutten werden allerdings nicht nur von dieser einen Rosenart getragen, theoretisch tragen alle Rosen Hagebutten, es sei denn, sie wurden bereits durch den Menschen weggezüchtet. Bei ihnen handelt es sich auch nur umgangssprachlich um Früchte, da sie in Wahrheit, wie Erdbeeren, aus vielen kleinen Nüsschen bestehen. Daher gelten sie als Scheinfrüchte. Diese fallen nicht ab, sodass die Hagebutten auch bis tief in den Winter noch rot leuchtend vielerorts zu finden sind.

Wildwachsende Rosen dienen vielen Tierarten als wertvolle Schutzgehölze und Nahrung. Heute ist die Nutzung ihrer wertvollen Inhaltsstoffe für den Menschen weitgehend in Vergessenheit geraten. Im Mittelalter wurde die gesundheitsfördernde Wirkung durch den hohen Gehalt an Vitamin C und verschiedenen Vitamin B-Komplexen, Vitamin A sowie Mineralstoffen noch umfassend genutzt. Auch enthalten sie sekundäre Pflanzenstoffe, wie das Lykopin. Dieses gehört zu den Antioxidantien, kann also freie Radikale im menschlichen Körper unschädlich machen. Außerdem wirken sie harntreibend sowie blutbildend.

Die Verwendung ist äußerst vielseitig. Viele Kinder kennen die Verwendung als Juckpulver, basierend auf den Härchen mit Widerhaken, welche im inneren der Hagebutte an den Nüsschen zu finden sind.  Die Nutzung von Hagebuttentee und Punsch bietet sich aus getrockneten sowie frischen, halbierten Hagebutten an, hierzu ist eine Entkernung nicht unbedingt nötig.

Für den Verzehr sind die Nüsschen im Innern allerdings zu entfernen und beispielsweise als Tee zu verwenden, die halbierten Hagebutten sollten ausgewaschen werden, um die möglicherweise unangenehmen Härchen zu entfernen.

Der Verzehr von Hagebuttengelee oder -mus ist sehr zu empfehlen. Das geht schnell und einfach: Die Hagebutten in wenig Wasser etwas köcheln und dann passieren. Anschließend durch ein Sieb streichen, damit spart man sich das vorherige entkernen. Mit Zitronensaft kann die Haltbarkeit verlängert werden, und fertig ist das leicht säuerliche, erfrischende Mus. Je nach Geschmack kann noch Ingwer oder wer es süßer mag, Honig oder Zucker hinzugegeben werden. Wenn die Hagebutten vor dem ersten Frost geerntet wurden, bietet es sich an, sie für 48 Stunden einzufrieren, dabei wandeln sich Gerb- und Bitterstoffe in Zucker um und das Fruchtfleisch wird weicher, was die Kochzeit verkürzt und somit mehr hitzeempfindliches Vitamin C erhalten bleiben kann. Ein Löffel Hagebuttenmus soll den Vitamin C Tagesbedarf eines Erwachsenen decken und stärkt die Abwehrkräfte im Winter.

3. Bucheckern – reich beschenkt?

Nicht nur zum Basteln schön, auch geröstet ein echter Genuss: Bucheckern. Roh sind die dreikantigen Samen der Rotbuche (Fagus sylvatica) allerdings nicht zu genießen, da sie aufgrund ihres Gehaltes an Fagin und Blausäure sowie Oxalsäure vor allem für Kinder giftig sein können. Fagin und Blausäure bauen sich beim Erhitzen ab. Die Bucheckern einfach in der Pfanne ohne Fett rösten oder mit kochendem Wasser abbrühen, so geht übrigens auch die Schale viel leichter zu entfernen. Um sie noch verträglicher zu machen, bietet es sich an, sie mit Milchprodukten zu kombinieren, um die Oxalsäure, welche auch in vielen anderen Früchten enthalten ist, zu binden. Schon früher standen die Früchte der Rotbuche auf dem Speiseplan der Menschen. Die Frucht besteht zu mindestens 40% aus Öl und ist somit auch für Waldtiere eine gehaltvolle Nahrungsquelle. Von uns Menschen wurden sie zu Mehl gemahlen und geröstet als Kaffeeersatz verwendet. Ihr Gehalt an Mineralstoffen, Biotin sowie B-Vitaminen ist vergleichsweise sehr hoch, auch haben sie mehrfach ungesättigte Fettsäuren und gelten somit als „lokales Superfood“.

Sie fallen in Vollmastjahren wie 2016 zu Hauf an, bleiben oft aber ungeachtet liegen. Auch 2020 scheinen die Chancen für ein Mastjahr gut zu stehen. Dabei handelt es sich um ein Ereignis, in welchem es zu einer massenhaften Produktion von Früchten und Samen bei allen oder den meisten Bäumen kommt. Mit dieser Art Überproduktion versuchen die Bäume ihren Nachwuchs zu sichern. Rotbuchen tun dies etwa alle 3 - 6 Jahre, wobei sie nur im Alter von 40 - 80 Jahren überhaupt Samen ausbilden. Das ist ein relativ kurzer Lebensabschnitt, wenn man bedenkt, dass sie bis zu 300 Jahre alt werden können. Der Begriff Mastjahr kommt noch aus der Zeit, als die Schweinehirten ihr Vieh in den Wald trieben, um sie mit Eicheln und anderen Baumfrüchten zu mästen. Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass bei der Mast zwei Faktoren eine Rolle spielen: Das Energiebudget des Baumes und die Umwelteinflüsse. So ergibt sich nach einem kühlen Frühsommer, gefolgt von einem Jahr mit warmem Frühsommer, im nächsten Jahr wahrscheinlich ein Mastjahr. Da es im Juni 2018 vergleichsweise kühl war, 2019 jedoch in diesem Monat ein Höchstwert seit der Wetteraufzeichnung 1881 gemessen wurde, spricht in diesem Jahr vieles für ein erneutes Mastereignis.

Warum nicht einmal durch den Wald streifen und schauen, wie es um die Bucheckern steht? Was glaubt ihr? Schaut doch einmal genauer hin, während ihr Bucheckern sammelt, um beispielsweise eine abwechslungsreiche Alternative zu anderen Nüssen in Salaten oder im Müsli zu bekommen. Auch zu Mehl verarbeitet und beigemischt geben sie Backwaren ein besonderes Aroma. Wie wäre es beispielsweise mit Bucheckern-Lebkuchen in dieser Jahreszeit? Im Internet finden sich viele Rezepte, einfach mal ausprobieren.

Nicht nur zum Basteln schön, auch geröstet ein echter Genuss: Bucheckern. Roh sind die dreikantigen Samen der Rotbuche (Fagus sylvatica) allerdings nicht zu genießen, da sie aufgrund ihres Gehaltes an Fagin und Blausäure sowie Oxalsäure vor allem für Kinder giftig sein können. Fagin und Blausäure bauen sich beim Erhitzen ab. Die Bucheckern einfach in der Pfanne ohne Fett rösten oder mit kochendem Wasser abbrühen, so geht übrigens auch die Schale viel leichter zu entfernen. Um sie noch verträglicher zu machen, bietet es sich an, sie mit Milchprodukten zu kombinieren, um die Oxalsäure, welche auch in vielen anderen Früchten enthalten ist, zu binden. Schon früher standen die Früchte der Rotbuche auf dem Speiseplan der Menschen. Die Frucht besteht zu mindestens 40% aus Öl und ist somit auch für Waldtiere eine gehaltvolle Nahrungsquelle. Von uns Menschen wurden sie zu Mehl gemahlen und geröstet als Kaffeeersatz verwendet. Ihr Gehalt an Mineralstoffen, Biotin sowie B-Vitaminen ist vergleichsweise sehr hoch, auch haben sie mehrfach ungesättigte Fettsäuren und gelten somit als „lokales Superfood“.

Sie fallen in Vollmastjahren wie 2016 zu Hauf an, bleiben oft aber ungeachtet liegen. Auch 2020 scheinen die Chancen für ein Mastjahr gut zu stehen. Dabei handelt es sich um ein Ereignis, in welchem es zu einer massenhaften Produktion von Früchten und Samen bei allen oder den meisten Bäumen kommt. Mit dieser Art Überproduktion versuchen die Bäume ihren Nachwuchs zu sichern. Rotbuchen tun dies etwa alle 3 - 6 Jahre, wobei sie nur im Alter von 40 - 80 Jahren überhaupt Samen ausbilden. Das ist ein relativ kurzer Lebensabschnitt, wenn man bedenkt, dass sie bis zu 300 Jahre alt werden können. Der Begriff Mastjahr kommt noch aus der Zeit, als die Schweinehirten ihr Vieh in den Wald trieben, um sie mit Eicheln und anderen Baumfrüchten zu mästen. Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass bei der Mast zwei Faktoren eine Rolle spielen: Das Energiebudget des Baumes und die Umwelteinflüsse. So ergibt sich nach einem kühlen Frühsommer, gefolgt von einem Jahr mit warmem Frühsommer, im nächsten Jahr wahrscheinlich ein Mastjahr. Da es im Juni 2018 vergleichsweise kühl war, 2019 jedoch in diesem Monat ein Höchstwert seit der Wetteraufzeichnung 1881 gemessen wurde, spricht in diesem Jahr vieles für ein erneutes Mastereignis.

Warum nicht einmal durch den Wald streifen und schauen, wie es um die Bucheckern steht? Was glaubt ihr? Schaut doch einmal genauer hin, während ihr Bucheckern sammelt, um beispielsweise eine abwechslungsreiche Alternative zu anderen Nüssen in Salaten oder im Müsli zu bekommen. Auch zu Mehl verarbeitet und beigemischt geben sie Backwaren ein besonderes Aroma. Wie wäre es beispielsweise mit Bucheckern-Lebkuchen in dieser Jahreszeit? Im Internet finden sich viele Rezepte, einfach mal ausprobieren.

Lösungen

1. Ein Frosch beim Hammerwerfen

5. Der Seelöwe

6. Die Schnecke, sie kann ein Haus tragen.

8. Seepferdchen

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