Regionalgruppe Dresden

3. Kochshow "Haltbar machen und kreative Resteküche"

Wir zeigen euch vier Rezepte, wie ihr Reste zu einem neuen schmackhaften Mahl zubereiten könnt und geben euch Tipps große Mengen an Gemüse zu verarbeiten. 

Die ganze Kochshow "Haltbar machen und kreative Resteküche" gibts auf Youtube

Alle Rezepte sind "Grundrezepte" die ihr persöhnlich variieren könnt, je nach Gemüse was ihr zur Verfügung habt.

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Kimchi, fermentierter Kohl

Zutaten

Ergibt 3 kleine Weckgläser:

©BUND Dresden

  • 500g Chinakohl/Weißkohl
  • 1 Karotte
  • 1 Paprika (durch anderes Gemüse ersetzbar)
  • kleines Stück Ingwer
  • 1 Stück Zitronengras
  • 1 Stange Lauch
  • 5 Radischen (durch anderes Gemüse ersetzbar)
  • koreanische Chiliflakes und -Paste
  • Sesamöl, geröstet
  • Salz

 


 

 

Den Kohl schneiden und in stark gesalzenem Wasser über Nacht marinieren. Das Gemüse putzen und in feine Streifen schneiden. Anschließend aus den restlichen Zutaten eine Paste herstellen, mit dem Gemüse und abgetropften Kohl vermischen. Danach in ein großes Weckglas geben und 1-3 Tage bei Raumtemperatur lagern. Dabei täglich den Deckel einmal kurz öffnen und wieder verschließen um den Druck zu verringen. Das Glas nun mindestens zwei weitere Wochen im Kühlschrank lassen. Das fertige Kimchi kann zur Zubereitung und Beilage vieler asiatischer Gerichte genutzt werden.


 

Schüttel-Zucchini

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Zutaten:

  • 500g Zucchini
  • 3 EL brauner Zucker
  • 1 TL Salz
  • 125 ml heller Essig
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 Zwiebel, weiß

 

Zucchini schälen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen, achteln. Den Zucker und das Salz im Essig auflösen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Deckel verschließen. In den Kühlschrank stellen und 7 Tage lang jeden Tag einmal kräftig durchschütteln!

Wird wie saure Gurken!

 


 

Anti-Pasti-Aufstrich

Für ein kleines Glas braucht man etwa 300g Gemüse:

©BUND Dresden

Zutaten:

  • 1 Stk. Zwiebel weiß
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Stk. Paprika
  • 1 Stk. Zucchini
  • 1 Stk. Aubergine
  • 100 g Pilze
  • 50 ml Olivenöl
  • Nach Bedarf: Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin

 

Als erstes das Gemüse waschen, putzen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein schneiden und in einem Topf mit dem Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten. Anschließend das restliche Gemüse dazu geben und weitere 5 Minuten anschwitzen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 100 ml Wasser dazu geben und mit Deckel weich dünsten. Danach mit einem Stabmixer das gegarte Gemüse bis zur gewünschten Konsistenz mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Aufstrich nun in saubere Gläser füllen und kalt stellen. Nach dem Öffnen das Glas im Kühlschrank aufbewaren und mit Olivenöl bedecken.

 


 

Gemüsebrühe

In einem Schraubglas hält sich die Brühe im Kühlschrank ca. 1 Woche:

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Zutaten:

  • hier können alle Gemüse-Abfälle gesammelt werden
  • Schalen auch Kräuter
  • darauf achten, dass kein Schmutz in den Topf kommt
  • kein schimmliges/faules Gemüse verwenden
  • Pfefferkörner
  • Lorbeerblatt

Die ganzen Gemüseabschnitte, die anfallen werden mit Wasser, Pfefferkörnern und Lorbeer einmal zusammen aufgekocht. Danach bei kleiner Flamme ca. 25 Minuten ziehen lassen und durch ein feines Sieb passieren. Diese Brühe kann  als Grundlage für viele Gerichte benutzt werden. Extra praktisch: in einem Einwürfelbehälter einfrieren und so portionsweise entnehmen. 

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