Regionalgruppe Dresden

Nachhaltig backen

16. Dezember 2019

Na, kriegst Du´s gebacken? Mit meinen Backgeheimtipps auf jeden Fall. Eine Herausforderung des veganen Backens ist sicher die Verwendung von Bindemitteln. Ich habe von Eiersatzpulver über Tofu bis hin zu Hülsenfrüchten schon vieles ausprobiert und verrate Euch nun meine Favoriten: Weiße Bohnen, Kidneybohnen und Kichererbsen in pürierter Form. Die drei Alternativen sind wenig dominant im Eigengeschmack, sobald Zucker dabei ist und lassen sich eingelegt leicht pürieren. Je nach gewünschter Farbe bevorzuge ich für helles Gebäck weiße Bohnen oder Kichererbsen, für dunkles Kidneybohnen. Für die Menge nehme ich etwa ein Volumenäquivalent zu der angegebenen Eimenge. Zu beachten ist außerdem, dass gerade die Flüssigkeit der Kichererbsen („Aquafaba) sich zum Aufschlagen eignet und es sich manchmal lohnt, sie aufzuheben.
Mein zweiter Tipp bezieht sich auf das Backpapier: inzwischen gibt es sowohl kompostierbares als auch wiederverwendbares Backpapier. Da zu der Kompostierbarkeit in der industriellen Entsorgung noch nicht alle Fragen geklärt sind, finde ich das Dauerbackpapier besonders unterstützenswert – nur nicht drauf schneiden! Erhältlich sind die guten Dinger zum Beispiel in verpackungsfreien Läden in der Neustadt oder in Drogeriemärkten. Einen plätzchenreichen 16. Dezember wünscht Franca aus der BUNDjugend Dresden.

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