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„Kind, iss doch was vom guten Fleisch“ – so oder so ähnlich klingt die Schallplatte, die immer dann aufgelegt wird, wenn bei meiner Familie der Braten auf den Tisch kommt und ich mir gerade haufenweise Rotkohl und Kartoffeln aufgetürmt habe. Das Paradoxe dabei ist: mir selbst geht es nicht schlecht damit, „nur die Beilage“ zu essen. „Die Beilage“ ist aus meiner Perspektive ein durchaus nahrhaftes und mundendes Mahl und auch nur einer von vielen Faktoren, die den Abend prägen. Gleichzeitig aber merke ich, dass das, was ich (nicht) esse meine Mitmenschen beschäftigt oder besorgt und es nicht erst ein Mal das Hauptthema des Weihnachtsschmauses geworden ist, ohne dass es mir lieb war. Egal ob aus eigenem Interesse oder um die Gemüter besorgter Verwandter zu besänftigen: ein veganer Weihnachtsbraten ist inzwischen meine Strategie der Wahl, um Leichtigkeit, Harmonie und Genuss an der Weihnachtstafel zu erleben und ich freue mich, hier mein Lieblingsrezept mit Euch zu teilen: 1 Glas gut pürierte Kidneybohnen, 300 Gramm leicht pürierte Maronen, ½ Tube Tomatenmark, 200 Gramm gehackte Mandeln, nach Geschmack 100-200 Gramm Haferflocken und Gewürze (neben Salz und Pfeffer zum Beispiel Rosmarin, Muskat und eine Prise Zimt)  zu einer Masse kneten. Wenn Dir eine faserige Konsistenz gut gefällt, kannst Du auch noch 200 Gramm Jackfruit hinzugeben, bis Dir Konsistenz und Geschmack gefallen. Dann gibst Du die Menge einfach in eine mit Öl und Rosmarin präparierte (Brotback-)form und lässt die Masse etwa 30 Minuten im Ofen auf 180°C fest werden. Anschließend nimmst Du den Braten aus der Röhre, stülpst ihn über Kopf und dekorierst die Oberfläche mit in Öl getränkten Semmelbröseln und – wenn Du es exotisch magst – mit Granatapfelkernen. Ich serviere dazu gerne Rotkohl, Ofengemüse (Rosmarinkartoffeln, Kürbis und rote Beete zum Beispiel) und eine Pilz-Rotwein-Sauce. Lasst es Euch schmecken! Einen genussvollen 20. Dezember wünscht Franca aus der BUNDjugend Dresden.

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