Regionalgruppe Dresden

6. Faustregel: Verlasst euch auf eure Sinne

Durch Riechen, Schmecken und das Aussehen des Essens erkennt man recht gut, ob ein Lebensmittel schlecht ist.

©BUND Dresden // blendeauf

Radieschen oder Radies gehören zu den Wurzelgemüsen (wikipedia.de). Davon gibt es eine Menge in Deutschland. Diese sind sehr klimafreundlich, wenn sie es saisonal und regional angeboten werden. Radieschen haben von April bis Oktober Saison. (verbraucherzentrale.de

Radieschen können ein paar Tage im Kühlschrank gelagert werden. Dafür Blätter und Wurzeln mit einem Messer abschneiden. Entweder in eine Dose hineinlegen oder in ein feuchtes Tuch einwickeln. Dann ab damit ins Gemüsefach. Kleiner Frischetipp: sollten die Radieschen weich geworden sein, dann für einige Minuten ins Wasserbad legen. (utopia.de)

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10.10. Haltbarkeit

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Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Verfallsdatum. Das bedeutet, wenn bspw. ein Joghurt das MHD erreicht hat, muss dieser nicht automatisch schlecht sein. Sondern der Hersteller garantiert, dass das Produkt bis zu diesem Zeitpunkt bei richtiger Aufbewahrung seine spezifischen Eigenschaften, beispielsweise Geruch oder Geschmack, behält. Also genießbar ist. Danach kann man durch Riechen, Sehen oder/und Schmecken meist sehr gut herausfinden, ob etwas schlecht ist oder nicht. Für den Handel bedeutet ein abgelaufenes MHD kein Verkaufsverbot. Der Händler ist dann aber für die Sicherheit und Qualität des Lebensmittels verantwortlich. Es muss einen Hinweis auf das abgelaufene MHD am Produkt geben. Der Preis muss nicht reduziert werden. Die meisten Geschäfte gehen kein Risiko ein und verkaufen es billiger oder entsorgen es. (lebensmittelklarheit)

Was kann ich tun?

Aus Angst verdorbene Lebensmittel zu verzehren, werfen viele Menschen die Sachen weg, ohne zu prüfen, ob das Essen wirklich ungenießbar ist = Foodwaste. Kleine hilfreiche Tipps sind:

  • Begutachten, fühlen, kosten, riechen - damit erkennt man meist schnell, wenn etwas verdorben ist
  • Vorräte prüfen damit das MHD nicht unbemerkt abläuft
  • Kühlschrank fotografieren - Einkaufszettel schreiben - damit man nicht zu viel kauft und es nicht schafft, das zu essen/verarbeiten
  • Reste zu neuen Mahlzeiten verwerten

12.10. Interview

Frederike Becker, Projektkoordinatorin im Projekt Food for Future klärt uns in der dritten Videocast-Reihe des Deutschen Hygiene Museums Dresden darüber auf: wie wir durch unsere Ernährungsentscheidungen unser eigenes – physisches und psychisches – Wohlbefinden als auch langfristig den Zustand von Umwelt und Klima beeinflussen. Nach welchen Kriterien wählen wir unser Essen aus, beeinflussen Gefühle oder Gewohnheiten unsere Ernährungsentscheidungen?

Hier gehts zum Video

14.10. Vortrag

Schimmel, Druckstelle und Haltbarkeit

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.. kann ich das noch essen? Diese Frage hat sich sicher jede*r schon einmal gestellt. Wir geben euch praktische Hinweise und Aufklärung darüber, wann Lebensmittel wirklich weggeschmissen werden müssen und wann sie noch genießbar sind. Den Vortrag findet ihr auf Youtube zum Vortrag

Dieses Projekt wird gefördert durch:

15.10. Kochshow: Resteküche

.. und Haltbar machen

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Unsere Kochshow findet ihr auf Youtube

Wir bereiten zu:

  • Kimchi, fermentierter Kohl
  • Schüttel-Zucchini
  • Anti-Pasti-Aufstrich
  • Gemüsebrühe

Die Rezepte findet ihr hier: Rezepte

 

Faustregeln

9. Faustregel: Wenn's geht mit dem Rad unterwegs sein

Behaltet das große Ganze im Blick - ein Klima viele Faktoren, die einwirken.

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10. Faustregel: Frische und unverarbeitete Produkte kaufen

Je mehr ein Produkt verarbeitet wurde, desto mehr Treibhausgasemissionen stecken darin.

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